| Chronologie der Station |
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1965 |
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1980
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1987 |
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2003 |
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| 1958 |
Durch die Bereitstellung eines Motorrettungsbootes Schlauchboot mit 10 PS Außenborder) aus Mitteln des Hessischen Innenministeriums wird erstmals an der Krombachtalsperre an Wochenenden ein regelmäßiger Rettungswachdienst eingerichtet. Das Motorschlauchboot wird auf dem Dach eines VW-Käfers, der Außenborder im Innern des Pkws an die Talsperre transportiert. Die Wachmannschaft reist in der Mehrzahl mit dem Fahrrad an und übernachtet im eigenen Zelt. Da Lagermöglichkeiten für Boot und Zelt an der Talsperre nicht bestehen, vollzieht sich dieser mühsame Transfer jedes Wochenende. |
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| 1959 |
Ein tragischer Ertrinkungsfall im April vor der Wachsaison und eine sich anschließende spektakuläre dreiwöchige Suchaktion von DLRG, Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr nach dem Ertrunkenen weckt das öffentliche Interesse für eine ständige Präsenz der DLRG an der Talsperre. Die im Jahr zuvor schon aussichtslosen Verhandlungen zum Bau einer DLRG-Rettungsstation wurden wieder aufgenommen und durch den damaligen Bezirksleiter Werner Müller erfolgreich zu ende geführt. Bereits vier Monate später ist - vorwiegend durch Eigenleistung - auf Reher Gemarkung ein festes Haus als Rettungsstation und Jugendheim erstellt.. Es besteht aus einem Steinfundament mit kleinem Keller und Bootsraum, darauf befinden sich ein Holzhaus mit Küche, ein Tagesraum mit offenem Kamin, zwei Schlafkabinen mit je vier Kojenbetten und eine Außentoilette. Für den Rettungsbetrieb stehen das Motorschlauchboot, ein Ruderboot und ein Rettungsbrett zur Verfügung.
Trinkwasser wird aus einer spärlich fließenden, etwa 100 m westlich gelegenen Quelle geholt; wenn diese während der Sommermonate versiegte, war ein langer Weg erforderlich zur einzig ergiebigen Quelle bei der Vogelschutzhütte am Westufer des Sees. |
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| 1963 |
Hinter dem DLRG-Heim wird weitgehend in Eigenleistung und mit Fördermitteln des Landes Hessen für Einrichtungen der Jugendarbeit ein 17 x 33 m großer Kleinfeldsportplatz mit Rot-Aschebelag angelegt, um die Attraktivität und den Freizeitwert der Einrichtung zu erhöhen. Im gleichen Jahr konnte der provisorische Anlegesteg durch eine solide 25 m lange und 3 m breite Holzsteganlage durch die hilfreiche Unterstützung des THW Dillenburg ersetzt werden. |
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| 1964 |
| Auf dem DLRG Gelände wird - auf den Rat eines Wünschelrutengängers hin - mit Hilfe der Bundeswehr ein Brunnen gegraben. Damit verfügt die Station erstmals über Trinkwasser aus dem eigenen Brunnen. |
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| 1969 |
| Für die Rettungsstation wird ein 300 m langer Zufahrtsweg gebaut. Die Kosten tragen je zur Hälfte Dillkreis und Oberwesterwaldkreis. Damit sind die oft gefährlichen Geländefahrten für die Wachgänger über die meist unwegsame Viehweide beendet. |
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| 1970 |
| Da der alte Bootsraum nicht mehr genügend Platz für Boote und Rettungsgeräte bot, wird durch die Initiative des Technischen Leiters Peter Baumecker neben der Rettungsstation ein geräumiges Bootshaus errichtet. Das bisherige Motorschlauchboot wird durch ein Festkörperboot mit Motor ergänzt; damit ist auch bei Ausfall eines Motorbootes künftig weiterhin der schnelle Rettungseinsatz durch das zweite Motorboot gesichert. |
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| 1972 |
| Das DLRG-Heim wird modernisiert. Vom neuen Bootshaus aus wird die Station jetzt mit Energie versorgt: Strom über ein eigenes Aggregat, Gas zum Heizen und Kochen, fließendes Wasser aus dem eigenen Brunnen mittels elektrischer. Hauswasseranlage. Daher ist es jetzt möglich, den früheren Bootsraum der Station zu einem Wasch- und Duschraum umzugestalten. |
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| 1973 |
| Das Heim erhält den für eine Rettungsstation dringend erforderlichen Telefonanschluß unter der Nr. 02664/8655. Die alte Kücheneinrichtung wird durch eine funktionsfähige Einbauküche ersetzt. Auch die nur schwer bewegliche Holzsteganlage für die Boote wird durch einen mobilen, wartungsfreien Kunststoffschwimmsteg im handlichen Baukastensystem ersetzt und mit einem fahrbaren 10 m langen Holzsteg komplettiert. |
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| 1976 |
| Unsere Rettungsstation wird durch eine moderne Funksprechfunkanlage mit Feststation und zwei mobilen Handsprechfunkgeräten ausgestattet. |
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| 1978 |
Umfangreiche Baumaßnahmen zur Sicherstellung der Wasser- und Stromversorgung an der Rettungsstation sind erforderlich, da die bisherigen Anlagen den Erfordernissen nicht mehr gerecht werden. Es muß eine Anbindung an die öffentliche Wasser- und Stromversorgung erfolgen. Bei diesem Vorhaben werden. ca. 900 m Stromkabel und 600 m Wasserleitung in einem frostsicheren Graben am Ufer der Talsperre verlegt Dies geschieht zu einem großen Teil wieder in Eigenhilfe von aktiven Mitgliedern. Zur Entsorgung der Abwässer wird eine große Klärgrube eingebaut.
Bereits im Dezember stehen aus den neuen Versorgungssystemen Strom und Wasser zur Verfügung; Gesamtkosten: 60.000 DM, die durch Spenden, Kreiszuschüsse und ein großzügiges Darlehen der Bezirkssparkasse Dillenburg finanziert werden konnten.
Für die Rettungsstation wird ein 300 m langer Zufahrtsweg gebaut. Die Kosten tragen je zur Hälfte Dillkreis und Oberwesterwaldkreis. Damit sind die oft gefährlichen Geländefahrten für die Wachgänger über die meist unwegsame Viehweide beendet. |
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| 1982 |
| Mit der Wärmedämmung der Außenwände des DLRG-Heimes und dem im Folgejahr durchgeführten Einbau von Doppelglas-Thermopen-Fenstern mit neuen Fensterläden werden Maßnahmen zur Energieeinsparung und zum Umweltschutz eingeleitet. |
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| 1984 |
| Die Rettungsstation erhält aus Mitteln des Hessischen Innnenminsteriums und Dank einer Spende der Bezirkssparkasse. Dillenburg ein neues Motorrettungsboot. |
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| 1985 |
| Im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Bezirks findet an der DLRG-Station eine eindrucksvolle Rettungsübung statt, bei der neben dem ADAC Rettungshubschrauber Christoph aus Siegen auch der DRK-Kreisverband Dillkreis mit einem Notarztwagen sowie die örtliche Feuerwehr und der DLRG-Landesverband mit einem Kats-Einsatzfahrzeug das Zusammenwirken der Hilfsorganisationen publikumswirksam demonstrieren. |
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| 1987 |
Um das mühselige Slippen der Rettungsboote durch den schlammigen Untergrund der Talsperre endgültig zu beenden, wird unter Leitung von Jörg Pletsch eine 30m lange und 3m breite Betonslippbahn gebaut, bei der insgesamt ca. 30 cbm Beton vor Ort gemischt und verarbeitet wurden.
Gleichzeitig wurde von Horst Meier im Bootshaus eine elektrische Seilwinde installiert, die das Verholen der Boote vom Wasser ins Bootshaus nunmehr mühelos ermöglicht. |
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| 1988 |
Erste Planungsentwürfe zum Umbau des DLRG-Heimes werden beraten. Nach eingehender, fast einjähriger Prüfung der Realisierungsbedingungen, wurde ein Konzept favorisiert und beschlossen, das die optisch gute Außenwirkung des Gebäudes erhält, die Funktionalität und Wohnlichkeit der Innenräume aber entscheidend verbessern soll und folgendes vorsieht:
Neugestaltung des Sanitärbereichs mit Zugang von Innen, Vergrößerung der Küche und Schlafräume, separate Heizmöglichkeit aller Räume durch eine Warmwasserheizung sowie wird für die gesamte Wasserversorgungsysteme ein elektrische Frostsicherung, um auch bei strengem Frost im Winter das Heim belegen zu können. |
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| 1989 |
| Die vorgesehenen Umbaumaßnahmen werden wegen der hohen Arbeitsbelastung und Kosten in drei Bauabschnitten durchgeführt und können damit erst nach drei Jahren mit einem Gesamtkostenaufwand von 30.000,- DM abgeschlossen werden. Das DLRG-Heim ist jetzt durch die interne Umgestaltung wieder zu einem Magnet für die Jugendarbeit geworden und wird auch außerhalb der Wachdienstzeiten von Gruppen belegt. Besonders erfreulich ist, daß Schülergruppen die Attraktivität des Hauses mit seinem Außengelände zur Durchführung von Projekttagen in der Rettungsschwimmerausbildung nutzen und damit junge Menschen für die DLRG-Arbeit motivieren. |
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| 1992 |
Die besonderen Witterungsverhältnisse auf dem Westerwald machen eine Sanierung der Dächer der Rettungsstation und des Bootshauses erforderlich. Auch muß die Betonslipbahn um weitere 6 m verlängert werden, da bei Niedrigwasserstand ein Slippen der Motorboote durch den schlammigen Untergrund kaum möglich ist; dies geschieht wieder nach dem Ablassen der Talsperre im Spätherbst.
Das Hessische Institut für Lehrerfortbildung führt erstmals ein Kompaktseminar mit Lehrkräften an der Rettungsstation durch, um "Sicherheit beim Schwimmen und Wassersport mit Schülern im Freigewässer" zu erproben. Dabei stellen Ausbilder des Bezirks einfache Hilfsmittel und Rettungsgeräte bei der Durchführung von Wassersportveranstaltungen mit Schülern vor und erproben sie mit den Lehrkräften. |
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| 1993 |
Die als Kleinfeldsportplatz nicht mehr nutzbare Fläche hinter dem Heim wird mit Verbundsteinpflaster befestigt und zu einem Parkplatz für die Fahrzeuge der Wachmannschaften und Heimbenutzer umgestaltet. Damit soll gleichzeitig dem Befahren der Rasenfläche des Freigeländes mit Fahrzeugen vorgebeugt werden.
Mit einem "Tag der offenen Tür" präsentiert der DLRG Bezirk Dill der Öffentlichkeit die in den Vorjahren umgebaute und modernisierte Rettungsstation sowie in einer großartigen Rettungsübung die Funktionsfähigkeit seines Wasserrettungsdienstes an der Krombachtalsperre. Dabei wird in eindrucksvoller Weise das Zusammenspiel der Rettungsdienste zu Luft, zu Wasser und zu Lande demonstriert, wobei Rettungstaucher mit Hilfe eines Rettungshubschraubers eingeflogen und bei den "verunglückten Seglern" abgesetzt werden; diese wiederum werden und durch die Besatzung des Motorrettungsbootes geborgen und dem bodengebundenen Rettungsdienst mit Notarzt und Rettungswagenbesatzung zur weiteren Versorgung übergeben. |
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| 1994 |
| Der schlechte Zustand des Zufahrtweges zur Rettungsstation wird an einem Sommerwochenende bei einem Notfalleinsatz mit dem Rettungswagen besonders deutlich. Hier sind die verantwortlichen Träger der Freizeiteinrichtungen an der Krombachtalsperre in besonderer Weise gefordert, um die Befahrbarkeit der Rettungswege zur DLRG-Station zu gewährleisten. Dies kann und darf nicht Aufgabe der DLRG sein. Ein Gespräch des Vorstandes mit den Verantwortlichen vor Ort brachte zwar Perspektiven für eine dauerhafte Lösung zur Instandsetzung und Instandhaltung der Rettungswege aber noch keine verbindliche Vereinbarung. Diese Vereinbarung und deren umgehende Umsetzung durch Wiederherstellen der Befahrbarkeit des Rettungsweges muß aber zur Sicherstellung einer jederzeit eintretenden Notfallversorgung an der Rettungsstation spätestens im Frühjahr 1995 erfolgen. |
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| 1995 |
| Die feierliche Übergabe des Schlauchbootes Krombach 1 im Rahmen eines Tages der offenen Tür zog viele Besucher an die Krombachtalsperre. Im Rahmen der Veranstaltung wurden den Zuschauern Rettungsmittel und Rettungskonzepte vorgestellt. Unter anderem wurden Surfer und ein verunglückter Segler gerettet. Auch der Hubschrauber durfte bei diesem Highlight nicht fehlen. |
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| 2002 |
| Der Umbau des Bootshauses konnte in diesem Jahr endlich abgeschlossen werden und der Öffentlichkeit im Rahmen eines Tages der offenen Tür präsentiert. Dabei konnten sowohl die Einsatzkräfte als auch die Jugendlichen im Rahmen mehrerer Einsatzübungen zeigen, was sie gelernt hatten. Außerdem bewunderten die zahlreichen Besucher die Fotowände der DLRG Jugend. |
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| 2003 |
| Derzeit laufen die Planungen für eine Umgestaltung und Ebnung des Geländes rund um die Station. Ziel soll es sein, 3 Stellplätze für Zelte "SG-30" und ein Beachvolleyballfeld zu gestalten. Gerade durch die Baumassnahmen am Bootsschuppen ist das Gelände übersät mit tiefen Löchern und absolut uneben. Eine Ausführung mitsamt Neubepflanzung ist für den Herbst geplant. |